Abgeschlossene Projekte 2015

Küsnacht

Verkehrssicherheit in Itschnach wurde erhöht

Die Zumikerstrasse in Küsnacht entsprach im Ortsteil Itschnach nicht mehr den aktuellen Anforderungen an eine stark befahrene Kantonsstrasse. Von August 2013 bis im Juli 2015 realisierte das kantonale Tiefbauamt ein Strassenprojekt, das die Instandsetzung der Strasse beinhaltet sowie bauliche Massnahmen, welche die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmende verbessern.

Die Zumikerstrasse in Küsnacht ist eine wichtige Verbindungsstrasse von der rechten Seeseite ins Glattal und ins Zürcher Oberland. Die Fahrbahn war im Ortsteil Itschnach in einem schlechten Zustand und damit die Verkehrssicherheit gefährdet. Zudem fehlte ein Schutz für Radfahrende, und für Fussgänger gab es bei der Überquerung der Strasse zu wenige Schutzinseln. Die Bushaltestellen im betroffenen Strassenabschnitt entsprachen nicht den Anforderungen für Gelenkbusse und waren nicht behindertengerecht. Zudem war der Einmündungsbereich der Schüracherstrasse und des Sonnenrains für einmündende Fahrzeuge schwer überblickbar und die Grossflächigkeit der Strasse verleitete zu überhöhter Geschwindigkeit.

Das vom kantonalen Tiefbauamt im Einvernehmen mit der Gemeinde Küsnacht ausgearbeitete Projekt beinhaltete zahlreiche Massnahmen, mit denen diese Situation verbessert werden konnte. Kernstück des Projekts ist ein Kreisel an der Kreuzung Schüracherstrasse / Sonnenrain. Dieser erleichtert das Einmünden von der Schüracherstrasse und vom Sonnenrain in die Zumikerstrasse und führt zu einer Temporeduktion des Verkehrs. Weiter wurden die Fahrbahnbeläge, die Strassenbeleuchtung sowie die Entwässerung teils instandgesetzt, teils komplett ersetzt.

Beim Rebweg, der Johannisburgstrasse und an der Grenze zu Zumikon gab es drei neue Fussgängerschutzinseln, und die bestehenden Bushaltestellen wurden für Gelenkbusse geeignet und behindertengerecht ausgebaut. Schliesslich wurde auf der gesamten Ausbaulänge bergwärts ein 1,5 Meter breiter Radstreifen markiert. Für die Gemeinde Küsnacht bot sich gleichzeitig die Gelegenheit, die Kanalisations-, Wasser- und Gasleitungen zu erneuern.

Das Projekt kostete insgesamt 4,8 Millionen Franken. Die Gemeinde Küsnacht beteiligte sich mit 425‘000 Franken an den Kosten. Der Regierungsrat hatte Ende 2011 den Kantonsbeitrag von 4,375 Millionen Franken genehmigt.