Abgeschlossene Projekte 2016

Bubikon

Neuer Kreisel soll die Verkehrssicherheit an der Rütistrasse in Wolfhausen erhöhen

An der Kreuzung Rüti-/Land-/Bubiker-/Geissbergstrasse im Bubiker Ortsteil Wolfhausen kommt es beim Linksabbiegen immer wieder zu gefährlichen Situationen. Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, bewilligt der Regierungsrat 3,52 Millionen Franken für ein Strassenprojekt, das unter anderem den Bau eines Kreisels vorsieht.

Die Kantonsstrasse zwischen Rüti und Hombrechtikon stellt eine wichtige Verbindung zwischen dem Oberland und der Pfannenstiel-/Zürichseeregion dar, die täglich von rund 8‘500 Fahrzeugen befahren wird. Beim östlichen Ortseingang von Wolfhausen (Gemeinde Bubikon) befindet sich eine Kreuzung mit der im Norden einmündenden Bubikerstrasse und der auf der Südseite liegenden Geissbergstrasse. Die Kreuzung ist primär auf den vortrittsberechtigten Durchgangsverkehr auf der Rüti-/Landstrasse ausgerichtet. Dies führt beim Linksabbiegen in die Bubikerstrasse und die Geissbergstrasse oft zu gefährlichen Manövern, die immer wieder zu Unfällen geführt haben.

Beim im Einvernehmen mit der Gemeinde Bubikon erarbeiteten Strassenprojekt wird die Verkehrssicherheit an der Kreuzung Rüti-/Land-/Bubiker-/Geissbergstrasse durch den Bau eines Kreisels sowie der Anpassung der Fussgängerübergänge an die aktuellen Standards erhöht. Weiter beinhaltet das Projekt die Verschiebung der Bushaltestelle Neugut in Fahrtrichtung Bubikon an die Landstrasse. Beide Bushaltestellen werden behindertengerecht ausgebaut. Zudem werden die Beläge auf der Bubikerstrasse und der Rüti-/Landstrasse ersetzt sowie die Trottoirs und Velowege der neuen Kreuzungsgestaltung angepasst. Ebenfalls zum Projekt gehört die Anpassung der Strassenentwässerung an die aktuellen Standards.

Das Strassenprojekt kostet insgesamt 3,73 Millionen Franken. Die Gemeinde Bubikon beteiligt sich aufgrund der einmündenden Gemeindestrasse (Geissbergstrasse) zu einem Viertel an den Kosten für den Kreisel. Der Gemeinderat Bubikon hat im Dezember 2013 den Betrag von 214‘000 Franken bewilligt. Der Regierungsrat hat das Projekt nun festgesetzt und dem Kantonsbeitrag von 3,516 Millionen Franken zugestimmt. Das kantonale Tiefbauamt hat Mitte Juni 2015 mit den Bauarbeiten begonnen, die Ende Mai 2016 abgeschlossen sein sollten.