Instandsetzung Autobahn A51

Verkehrseinschränkungen bis Herbst 2018

Die 1970/1971 erbaute kantonale Autobahn A51 zwischen Kloten und Bülach wird vom Tiefbauamt seit 2014 umfassend instandgesetzt. Die Hauptarbeiten für die Instandsetzung haben anfangs Septem­ber 2016 begonnen und dauern bis Herbst 2018.

Während den Hauptbauarbeiten kann der Verkehr während der gesamten Bauzeit in beide Richtungen meistens wieder zweispurig erfolgen. Allerdings sind die Überholspuren auf 2 m Breite reduziert. Im gesamten Baubereich gilt Tempo 80 sowie ein Lastwagen-überholverbot.

Die Instandsetzungsarbeiten betreffen in der ersten Phase bis Sommer 2017 die Fahrbahn Richtung Eglisau. Die Arbeiten umfassen die komplette Erneuerung des Trassees, des Belags, der Signalisation, der Markierung,  der passiven Sicherheitseinrichtungen sowie der Betriebs- und  Sicherheitsanlagen. Ebenso muss das gesamte Entwässerungssystem den Gewässerschutzvorschriften angepasst werden. Dies bedeutet sowohl die gesamte Er¬neuerung der Entwässerung als auch den Bau von vier  Strassenabwasserbehandlungsanlagen. Die Bauarbeiten auf der A51 sollten bis im Herbst 2018 abgeschlossen sein. 2019 sind dann noch Arbeiten ausserhalb des Strassenbereichs geplant.

40'000 Fahrzeuge pro Tag

Während der rund 45-jährigen Betriebsdauer wurden auf der A51 ausser den erforderlichen Unterhaltsarbeiten und teilweisen Belagssanierungen keine grösseren Instandsetzungsmassnahmen mehr vorgenommen. Verkehrten im Jahr 2001 noch rund 26‘000 Fahrzeuge pro Tag auf diesem Autobahnabschnitt, sind es aktuell bereits täglich 40‘500 Fahrzeuge – Tendenz weiter steigend. Damit die für das Zürcher Unterland und das Rafzerfeld wichtige Verkehrsachse für die nächsten 20 Jahre wieder fit ist, saniert das kantonale Tiefbauamt seit Frühling 2014 den betroffenen Autobahnabschnitt. Die Instandsetzung der Überführung Grenzstrasse wurde bereits im Winter 2014 abgeschlossen. Die Instandsetzungsarbeiten für den SBB-Viadukt im Bereich des Anschlusses Bülach Nord sowie der Bau von neuen Lärmschutzwänden im Bereich des Anschlusses Bülach West konnten im Oktober 2015 beendet werden.

Erhöhung der Verkehrssicherheit

Bei der Einfahrt Bülach West in Fahrtrichtung Kloten kann dank der Verschmälerung des Mittelstreifens und einer Optimierung der Fahrstreifenbreiten die heute sehr kurze Beschleunigungsspur verlängert werden. Auch die Ein- und Ausfahrten beim Anschluss Bülach Süd werden - wo notwendig - verlängert.

Um die Sicherheit für die Verkehrsteilnehmenden und für den Strassenunterhalt zu erhöhen, werden auf einem Teil des Instandsetzungsabschnitts reduzierte Standstreifen mit einer Breite von 1,5 Meter erstellt. Diese Massnahme führt zu keinem Spurabbau, die Unterlandautobahn bleibt vierspurig. Vielmehr kann der reduzierte Standstreifen durch eine Reduktion der Mittelstreifenbreite und einer minimalen Verbreiterung des Strassentrassees erreicht werden.

Der Regierungsrat hat für dieses Grossprojekt eine Ausgabe von rund 186 Millionen Franken bewilligt.