Bauvorhaben

Beurteilung durch die Fachstelle Lärmschutz

Weiterleitung gemäss BVV

Die Bauverfahrensverordnung (BVV) des Kantons Zürich bezeichnet alle Vorhaben, die nicht nur durch die Gemeinde, sondern auch durch den Kanton zu beurteilen sind. Bauten und Anlagen mit Problemen hinsichtlich Lärmschutz sind im Anhang Ziff. 3 BVV aufgeführt.

Bei den unten stehend aufgeführten Fällen leitet die kommunale Baubehörde das Bauvorhaben an die kantonale Leitstelle für Baubewilligungen weiter.

IGW-Überschreitung

Werden bei einem Bauvorhaben (z. B. Wohnhaus, Bürogebäude) trotz Ausschöpfung aller Lärmschutzmassnahmen die Immissionsgrenzwerte überschritten, ist das Baugesuch durch den Kanton zu beurteilen.
Nachfolgend sind lärmverursachende, ortsfeste Anlagen aufgeführt (Anhang Ziff. 3.2 BVV):

  • Strassen
  • Eisenbahnen
  • Flughäfen
  • Flugplätze
  • Schiessanlagen
  • Industrie- und Gewerbebetriebe, Landwirtschaftsbetriebe

Geplante Verkehrsanlage

Liegt ein Bauvorhaben (z. B. Wohnhaus, Bürogebäude) im Einflussbereich einer der nachfolgend aufgeführten geplanten Verkehrsanlage, bedarf ein Baugesuch der Zustimmung durch die kantonale Vollzugsbehörde (Anhang Ziff. 3.3 BVV):

  • National- und Staatsstrassen
  • Strassen mit überkommunaler Bedeutung in den Städten Zürich und Winterthur
  • Eisenbahnanlagen

Verfügung des Tiefbauamtes

Die Auflagen in der Stellungnahme (Verfügung des Tiefbauamtes des Kantons) werden von den örtlichen Baubehörden in die Baubewilligung aufgenommen und sind für die Bauherrschaft verbindlich.