Neuanlagen

Parkierungsanlagen nach Norm

Die VSS-Norm SN 640 578 ("Lärmimmissionen von Parkierungsanlagen") beschreibt die Abgrenzung von Parkierungsanlagen, erfasst alle darin auftretenden Lärmquellen und charakterisiert den Lärm am Immissionsort mit Pegelkorrekturen.

Bild einer Parkierungsanlagen

 

Je mehr gefahren wird, desto mehr wird parkiert. Bis der rollende Verkehr zur Ruhe kommt, ist er nicht wirklich ruhig.

Art und Nutzung, Emissionen und Immissionen

Parkierungsanlagen werden nach der Art der Nutzung unterschieden, da das Verkehrsaufkommen und das Benutzerverhalten und damit auch die erzeugten Lärmemissionen nach Art der Nutzung unterschiedlich sind:

  • Berufsverkehr
  • Park- and Ride
  • Dienstleistungsunternehmen
  • Einkauf
  • Freizeitaktivitäten
  • Anwohner und Besucher
  • Warteraum und Bereitstellung
  • Weitere
  • Kombinationen

Die Lärmimmissionen aus Parkierungsanlagen werden berechnet, indem in einem ersten Schritt die Emissionen in Form der Schallleistung ermittelt werden und in einem zweiten Schritt daraus über die Ausbreitungsberechnung die Immissionen am Empfangspunkt berechnet werden.
Es werden folgende Anlagen unterschieden:

  • Ungedeckte Parkierungsanlagen
  • Tiefgaragen
  • Parkhäuser

An Hand von Beispielen zeigt die VSS-Norm "Lärmimmissionen von Parkierungsanlagen" (SN 640 578), wie die Lärmimmissionen der geläufigsten Kategorien von Parkierungsanlagen berechnet werden:

  • Parkierungsanlagen mit einer Nutzungsart
  • Parkierungsanlagen
    mit Mehrfachnutzung
  • Parkierungsanlagen
    mit mehreren Teilflächen
  • Tiefgaragen
  • Parkhäuser

Falls Wohnbauten von offenen Tiefgaragenzufahrten und -rampen betroffen sind und die Anzahl der Parkplätze nicht grösser ist als 200, werden Baugesuche im Baubewilligungsverfahren des Kantons Zürich speziell geprüft.

Die Beurteilung von Parkierungsanlagen mit über 500 Parkplätzen erfolgt im Rahmen einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP).