Gemeinde

Unter die Schall- und Laserverordnung fallen grundsätzlich alle Arten von Veranstaltungen, bei denen elektroakustisch erzeugter oder verstärkter Schall auf das Publikum einwirkt oder Laserstrahlen eingesetzt werden.

Bildkombination einer Laseranlage über einem Dorf

Gemeindepflichten und Nachbarschaftslärm

Die Gemeinde prüft vor der Bewilligung einer Veranstaltung, ob diese die einschlägigen Vorschriften (Gastgewerbegesetz, Feuerpolizei, Baurecht usw.) einhält. Ebenso ist sie für den Schutz der Nachbarschaft vor Lärmimmissionen zuständig.
Zur Beurteilung, ob eine Veranstaltungtrotz der Lärmimmissionen auf die Umgebung durchgeführt werden darf, werden die öffentlich- und privatrechtlichen Vorschriften zum Lärmschutz und Nachbarrecht angewendet.
Veranstalter werden von der Gemeinde auf die SLV aufmerksam gemacht.

Meldestelle und Vollzug im Kanton Zürich

Die Gemeinden - mit Ausnahme der Städte Zürich und Winterthur - haben keine weiteren Aufgaben zu erfüllen.
Die Fachstelle Lärmschutz übernimmt den Vollzug der Schall- und Laserverordnung und ist Meldestelle.

Veranstaltungen im Freien

Die Schall- und Laserverordnung gilt für Veranstaltungen in Räumen und im Freien. In jedem Fall ist auch auf die Nachbarschaft der Veranstaltung Rücksicht zu nehmen. Hier gilt es, die entsprechenden Artikel des Umweltschutzgesetzes und der Lärmschutzverordnung zu beachten. Näheres ist aus folgendem Bericht der Eidgenössischen Kommission für Lärmbekämpfung (EKLB, 2007) zu erfahren.

Ausserdem gibt es einen Beitrag in der Schriftenreihe "Lärminfo".

Mehr zum Thema