Langsamverkehr

Unter Langsamverkehr sind Fussgänger, Radfahrer und Skater (oder ähnliche Fortbewegungsmittel) zu verstehen.

Die Abteilung Projektieren und Realisieren des Tiefbauamts hat den Auftrag, jedes Jahr an der Vollendung bzw. Verbesserung des Radwegnetzes im Kanton Zürich zu arbeiten.

Ebenso wird die Verbesserung der Sicherheit für Fussgänger durch das Erstellen von Gehwegen und Fahrbahnübergängen angestrebt.

Radfahrer

Neue Radwegrichtlinie per 1. Oktober 2012

Titelbild Radwegrichtlinie 2012; Mädchen mit Velo; die ganze Seite mit Blaustich

Die Richtlinie „Anlagen für den leichten Zweiradverkehr des Kantons Zürich“ wurde aufgrund neuer Erkenntnisse beim Langsamverkehr überarbeitet und ergänzt. Die neue Richtlinie per 1. Oktober 2012 ersetzt die bisherige Richtlinie aus dem Jahr 2004.

Die Gründe für die Überarbeitung der bestehenden Richtlinie liegen insbesondere in der Veränderung der rechtlichen Grundlagen, der Definition der neuen Standards im Kanton Zürich sowie dem Aktualisierungsbedarf in Bezug auf die bauliche Ausgestaltung der Zweirad-
anlagen.

Ziel der Richtlinien ist es, Radverkehrs-
anlagen im Kanton Zürich einheitlich zu projektieren, bauen und signalisieren sowie möglichst benutzerfreundlich und sicher zu betreiben.

Die Richtlinie ist ein bewährtes Arbeitshilfsmittel für die Projektleitenden sowie für externe Ingenieurbüros, Städte und Gemeinden.

Fussgänger

Durchfahrtsstrasse in Rossau, Fussgängerschutzinsel mit Fahrbahnhaltestellen und Linksabbieger

Es werden folgende Fussgängerstreifentypen unterschieden:

  • Fussgängerstreifen mit Lichtsignalanlage mit oder ohne Mittelinsel
  • Fussgängerstreifen mit Mittelinsel
  • Fussgängerstreifen im Bereich eines Mehrzweckstreifens
  • Fussgängerstreifen ohne Mittelinsel

Das folgende Dokument soll projektierenden Ingenieurbüros sowie kommunalen und kantonalen Behörden eine praxisnahe Hilfe bei der Projektierung und Ausführung von Fussgängerquerungen mit Fussgängerstreifen sein.